Gallium ist zu einem unverzichtbaren Element der modernen Technologie geworden, insbesondere in der Halbleiter- und Elektronikindustrie. Seine wichtigste Verwendung liegt in der Herstellung von Galliumarsenid- (GaAs) und Galliumnitrid-Halbleitern (GaN), die für Hochfrequenzanwendungen, LED-Beleuchtung, Laserdioden und Solarzellen entscheidend sind. Diese Halbleiter bieten gegenüber herkömmlichen siliciumbasierten Bauteilen eine überlegene Leistung, insbesondere bei Anwendungen mit hoher Leistung und hoher Frequenz. Gallium wird in großem Umfang zur Herstellung blauer und weißer LEDs eingesetzt, die energieeffiziente Beleuchtungssysteme weltweit revolutioniert haben. Die besondere Eigenschaft des Metalls, sich beim Erstarren auszudehnen, macht es für spezielle Anwendungen wie Alternativen zu Dentalamalgam und niedrigschmelzende Legierungen wertvoll. In der Medizin werden Galliumverbindungen in Radiopharmazeutika zur Knochenszintigrafie und Krebserkennung verwendet. Gallium-67-Citrat ist in der Nuklearmedizin besonders wichtig zur Erkennung von Entzündungen und Infektionen. Das Element wird außerdem in Thermometern für Hochtemperaturmessungen, in Spiegeln und in speziellen Glaszusammensetzungen eingesetzt. Neuere Entwicklungen nutzen Gallium in fortschrittlichen Photovoltaikzellen, in denen Galliumindiumphosphid-Schichten den Wirkungsgrad von Solarzellen verbessern. Die Luft- und Raumfahrtindustrie verwendet Galliumlegierungen in speziellen Bauteilen, die Materialien mit bestimmten thermischen Eigenschaften erfordern. Die Forschung untersucht weiterhin mögliche Anwendungen von Gallium im Quantencomputing, wo Galliumarsenid-Quantenpunkte vielversprechend für die Verarbeitung von Quanteninformationen sind. Die Elektronikindustrie ist für die Herstellung von Transistoren mit hoher Elektronenbeweglichkeit (HEMTs), die in der Satellitenkommunikation, in Radarsystemen und in drahtlosen Basisstationen eingesetzt werden, stark auf Gallium angewiesen.
Die häufigste Anwendung von Gallium ist die Halbleiterherstellung, bei der es das Grundmaterial für Galliumarsenid-Chips (GaAs) bildet, die in Smartphones, Tablets und drahtlosen Kommunikationsgeräten eingesetzt werden. Jede moderne LED-Lampe enthält Galliumnitrid, wodurch Gallium heute zu den am weitesten verbreiteten Elementen in Konsumprodukten gehört. Solarmodule enthalten zunehmend Galliumverbindungen, um ihren Wirkungsgrad zu steigern, insbesondere in konzentrierenden Photovoltaikanlagen für groß angelegte Solarinstallationen. Medizinische Bildgebungseinrichtungen verwenden Gallium-67 für Knochenszintigrafien und zum Nachweis von Infektionen, wodurch es zu einem routinemäßig eingesetzten Element im Gesundheitswesen geworden ist. Hochtemperaturthermometer in industriellen Anlagen enthalten häufig Gallium, da es im Vergleich zu Quecksilber einen großen Flüssigkeitsbereich und ungiftigere Eigenschaften besitzt. Die Luft- und Raumfahrtindustrie verwendet Galliumlegierungen in speziellen Spiegeln und optischen Bauteilen für Satelliten und Weltraumteleskope. Unterhaltungselektronik profitiert von den Eigenschaften des Galliums in Leistungsverstärkern für Mobilfunkbasisstationen und WLAN-Routern. Zu den Anwendungen in der Automobilindustrie gehören galliumbasierte Halbleiter in Ladesystemen für Elektrofahrzeuge und in LED-Scheinwerfern. Forschungslabore weltweit verwenden Galliumarsenid-Substrate für experimentelle elektronische Geräte und die Quantenforschung. Der Bereich der erneuerbaren Energien nutzt Gallium in fortschrittlichen Solarzellendesigns, insbesondere für Anwendungen im Weltraum, bei denen ein hoher Wirkungsgrad entscheidend ist. Militärische und verteidigungstechnische Anwendungen verwenden Galliumarsenid in Radarsystemen, Geräten für die elektronische Kriegsführung und sicheren Kommunikationsgeräten. Selbst alltägliche Anwendungen wie Barcode-Scanner und DVD-Player sind für ihren Betrieb auf Galliumarsenid-Laserdioden angewiesen.